Nummernblock nach Update deaktiviert

Nach einem Update wurde in den Tastatureinstellungen (gnome-keyboard-properties), auch zu finden unter System -> Einstellungen die Funktion „Mauszeiger per Tastatur steuern“ aktiviert und somit der Nummernblock deaktiviert:

Um den Nummernblock wieder benutzen zu können, muss die Funktion lediglich wieder deaktiviert werden.

Distribution: Ubuntu 10.04 lucid 64Bit
Kernel: Linux 2.6.32-23-generic
Gnome: 2.30.2

FTP-Server auf dem Linksys WRT54GL mit DD-WRT Firmware und 1GB Mini-SD-Karte

Primär aus Gründen der Erweiterbarkeit sowie der Möglichkeit, alternative Firmwares (z.B. Tomato, OpenWRT, DD-WRT, FreeWRT, …) zu benutzen und somit den Funktionsumfang des Routers erheblich zu erhöhen, habe ich mir vor 83 Tagen (Uptime des Routers, er läuft seitdem ohne das geringste Problem) einen Linksys WRT54GL zugelegt.  Sekundär, um einen „featurearmen“ Speedport in Rente – Pardon Altersteilzeit – zu schicken, er dient immerhin noch als Modem für den WRT54GL. ;-)
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USBASP USB AVR Programmer

Da mein neues T400s keinen Parallel-Port mehr besitzt (auch nicht über die Docking-Station), musste ich mich nach einem neuen AVR-Programmer umsehen.

Entschieden habe ich mich für einen USBASP von Thomas Fischl.

Die Schaltung basiert auf einem Atmega8 und ein paar weiteren passiven Komponenten.

Der Vorteil dieser Schaltung:
Für die USB-Anbindung wird kein spezieller USB-Controller benötigt, dies wird alles über die Firmware auf dem Atmega8 geregelt.

Aufgebaut habe ich die Schaltung auf einer Lochraster-Platine. Klar hätte ich mir auch einen fertigen Bausatz bestellen können, aber wo bleibt da der Bastelspaß wenn nur noch die Widerstände eingelötet werden müssen? ;)

Außerdem wollte ich noch die Belegung des ISP-Steckers anpassen, damit diese mit meinem LPT zu ISP Programmieradapter kompatibel ist und auch für bestehende Schaltungen ohne zusätzlichen Adapter genutzt werden kann.

USBASP AVR Programmer

USBASP AVR Programmer

Nachdem der USBASP fertig aufgebaut war, spielte ich die Firmware über meinen LPT-Programmieradapter (an meinem Entwicklungsrechner, welcher dank dem USBASP jedoch bald überflüssig sein wird) ein und setzte die Fuses für den externen 12 Mhz Quarz.

Daraufhin wurde er dann am T400s unter Ubuntu 9.04 64Bit auf Anhieb erkannt!

lsusb
Bus 006 Device 006: ID 16c0:05dc VOTI

Um den USBASP mit Linux benutzen zu können, werden noch folgenden Pakete benötigt:

  • gcc-avr
  • avrdude
  • binutils-avr
  • avr-libc

Der Programmer kann dann direkt mit Avrdude verwendet werden:

avrdude -c usbasp

C3/C4 fiepen beim Lenovo Thinkpad T400s & Ubuntu 9.04/9.10 64 Bit deaktivieren

Das sogenannte C3- bzw. C4-Fiepen (Ton im Hohen Frequenzbereich, welcher von vielen Menschen garnicht wahrgenommen wird ;)) tritt durch thermische Verformung von Bauteilen, hervorgerufen durch den ständig ändernden Stromverbrauch (dieser wiederum verursacht durch die Stromsparmodi C3 bzw. C4 der CPU), auf.

In diese Modi schaltet die CPU nur, wenn diese (nahezu) keine Last hat. Um zu verhindern, dass die CPU in diese Modi herunterfährt, kann man diese durch das hinzufügen der Option „processor.max_cstate=2“ zum verwendeten Kernel im Grub (/boot/grub/menu.lst) deaktivieren.

Dies kann dann z.B wie gefolgt aussehen:

kernel          /boot/vmlinuz-2.6.28-15-generic root=/dev/sda1 ro quiet splash processor.max_cstate=2

Diese Modi sind übrigens genau wegen dem beschriebenen Problem bei verschiedenen Herstellern von Haus aus schon deaktiviert.

Um zu überprüfen, ob die Modi nun auch wirklich abgeschaltet wurden, schauen wir uns noch den Inhalt der Datei „/proc/acpi/processor/CPU1/power“ an:

root@t400s:/# cat /proc/acpi/processor/CPU1/power | grep max_cstate
max_cstate:              C2

Mein T400s ist nun (dank SSD) wieder komplett lautlos – so muss es sein ;)

Kleiner Nachteil: das Notebook benötigt je nach CPU 2-4 Watt mehr, aber lieber eine um 5 Minuten verkürzte Akkulaufzeit als ein nerviges fiepen!

Schreibgeschwindigkeit Benchmark für USB-Stick mit dd

Erst gestern hatten ein Arbeitskollege und ich die Diskussion, welcher von zwei USB-Sticks wohl der schnellere sei. Jeder machte also seine Benchmarks, er mit einem Tool in Windows, ich mit dd in Linux, mit dem ich 100 MB von /dev/zero (if) auf meinen Corsair Voyager Mini (of) schrieb:

dd if=/dev/zero of=/media/CORSAIR/bench.dat bs=1M count=100

Ausgabe von dd:

100+0 Datensätze ein
100+0 Datensätze aus
104857600 Bytes (105 MB) kopiert, 6,81514 s, 15,4 MB/s

Über folgenden Befehl erhaltet ihr Informationen zu dd und allen Parametern:

man dd

Ergebnis: der Corsair Voyager Mini 4GB war in dem Benchmark unter Linux mit seinen 15,4 MB/s ca. 3x so schnell wie im Benchmark unter Windows (6,0 MB/s). 8-)