Digitalen Bilderrahmen selber bauen – Teil 3

Digitalen Bilderrahmen bauen

Mittlerweile wurde das Mainboard auf dem Rahmen verschraubt und alle sonstigen Teile wie Inverter für den TFT, CF Adapter mit Speicherkarte sowie die PCMCIA Wlan-Netzwerkkarte angebracht. Vor dem TFT wurde noch ein Passepartout sowie eine Glasscheibe angebracht. Zusätzlich wurde ein Druckschalter zum Einschalten sowie ein Kippschalter für die TFT Hintergrundbeleuchtung installiert.

Digitalen Bilderrahmen bauen
Wird der Digitale Bilderrahmen also für eine kürzere Zeit nicht benötigt, kann man die Displaybeleuchtung deaktivieren, um Strom zu sparen. Bei längerem nichtgebrauch ist es natürlich sinnvoller,  den Bilderrahmen abzuschalten. ;-)

Da der Bilderrahmen ständig mit dem Netzwerk verbunden sein wird, kann dieser dann auch ganz bequem mit einem SSH-Client auf einem PC oder Wlanfähigem Handy wie z.B. dem iPhone / Blackberry usw. heruntergefahren werden.

Mit Hilfe eines Dyndns-Clients kann der Bilderrahmen auch von außerhalb des privaten Netzwerkes heruntergefahren werden. Als Netzwerkkarte wurde eine „D-Link DWL G650 Rev. C2“ verbaut, welche „Out of the Box“ mit Damn small Linux funktionierte.

Mit Bildern wird der Bilderrahmen in Zukunft dann über das Netzwerk „gefüttert“ werden.  Die Bilder werden bei mir lokal auf meinem Rechner gespeichert werden und dann über Rsync in Verbindung mit SSH mit dem Bilderrahmen synchronisiert werden.

Auch denkbar wäre z.B. ein kleiner SAMBA-Server auf dem Bilderrahmen, so dass der Ordner für die Diashow direkt im Netzwerk freigegeben werden kann.

Ebenfalls möglich wäre es, in Verbindung mit einem Apache Server sowie PHP, einen Dateiupload auf dem Bilderrahmen einzurichten, um Bilder über das HTTP- Protokoll upzuloaden.

Hier sind der Fantasie dank Linux (fast) keine Grenzen gesetzt. :-)

40% der Wlans nicht ausreichend verschlüsselt

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Bei meiner heutigen Heimfahrt von Neumarkt auf Obermässing (ca. 35km) hatte ich nebenbei auf meinem Eee-PC Kismet gestartet. Das Ergebnis ist mehr als erstaunlich: von den 209 Netzwerken, welche auf meinem Arbeitsweg lagen, waren 40% entweder komplett unverschlüsselt oder nur mit WEP „verschlüsselt“.

Die Verschlüsselungen im Detail:

WPA / WPA2 60,29%
WEP 23,44%
Unverschlüsselt 16,24%